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LAUSIGK · SÜDLICHES ANHALT

Ein Dorf.
Viele Geschichten.

Alte Ansichten, persönliche Spuren und historische Quellen aus Lausigk und seiner Nachbarschaft.

Gestaltete Postkarten-Collage mit Lausigker Dorfmotiven. Undatiert; als bearbeitete Darstellung überliefert.
Gestaltete Postkarten-Collage mit Lausigker Dorfmotiven. Undatiert; als bearbeitete Darstellung überliefert.

Geschichte steckt in Gebäuden, in Briefen und manchmal in einer einzigen Zeitungszeile. Dieses Archiv führt die überlieferten Stücke zusammen und macht sie mit kurzen Erläuterungen zugänglich.

01

Die Dorfchronik

Ein zeitlicher Überblick. Wo die Sammlung noch keinen Beleg enthält, ist die Herkunft der Angabe benannt.

  1. 1302

    Erste urkundliche Erwähnung

    Dieses Jahr wird in der bisherigen Ortschronik als erste urkundliche Erwähnung genannt. Eine Abbildung der Urkunde ist in der Sammlung nicht enthalten.

  2. 1730

    Lausigk und Anhalt-Dessau

    Reinhold Spechts Wegweiser von 1937 nennt 1730 als Jahr des Erwerbs des Orts durch Fürst Leopold I. von Anhalt-Dessau.

  3. 1783

    Das Pfarrhaus

    Das Anhaltische Pfarrerbuch nennt 1783 als Baujahr des Pfarrhauses.

  4. 1842

    Neubau der Kirche

    Nach dem Anhaltischen Pfarrerbuch wurde die Kirche am 13. November 1842 eingeweiht. Auch die Kirchengemeinde nennt 1842 als Baujahr.

  5. 1897

    Landwirtschaftlicher Betrieb Ränsch

    Die bisherige Ortschronik nennt 1897 als Gründungsjahr des Großbauernhofs Otto Ränsch.

  6. 1950–2010

    Veränderte Gemeindegrenzen

    Nach der bisherigen Ortschronik wurde Lausigk 1950 mit Naundorf zusammengeschlossen und 1961 nach Scheuder eingemeindet. Seit 2010 gehört es zur Stadt Südliches Anhalt.

Lausigk gehört heute mit Naundorf und Scheuder zur Ortschaft Scheuder. Ortschaftsporträt der Stadt Südliches Anhalt.

Noch weiter zurück: das Großsteingrab

Die bisherige Ortschronik berichtet von einem jungsteinzeitlichen Großsteingrab in der Nähe des Dorfes. Sie verweist auf Christian Kefersteins Beschreibung von 1846 als „Grabaltar“. Der zugrunde liegende historische Text liegt in dieser Sammlung nicht vor.

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02

Lausigk in alten Ansichten

Gasthof, Kirche und Gewerbe prägten das Ortsbild. Ein Klick auf die Bilder öffnet die große Ansicht.

„Gruß aus Lausigk“: Gasthof, Kirche und Dampfmolkerei auf einer historischen Ansichtskarte. Datum unbekannt.
„Gruß aus Lausigk“: Gasthof, Kirche und Dampfmolkerei auf einer historischen Ansichtskarte. Datum unbekannt.
Weitere Darstellungen und Bildbearbeitungen
Gasthof Lausigk · nachgezeichnete Darstellung aus dem bisherigen Seitenbestand.
Gasthof Lausigk · nachgezeichnete Darstellung aus dem bisherigen Seitenbestand.
Dorfkirche · nachgezeichnete Darstellung aus dem bisherigen Seitenbestand.
Dorfkirche · nachgezeichnete Darstellung aus dem bisherigen Seitenbestand.
Vergleich einer historischen Kirchenansicht mit einer bearbeiteten Fassung.
Vergleich einer historischen Kirchenansicht mit einer bearbeiteten Fassung.
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03

Kirche und Pfarramt

Baugeschichte, kirchliches Leben und die Spuren in den Kirchenbüchern.

Die Backsteinkirche von 1842

Das Anhaltische Pfarrerbuch beschreibt den Neubau von 1842 und nennt den 13. November als Tag der Einweihung. Die heutige Kirchengemeinde beschreibt einen vermutlich aus dem 14. Jahrhundert stammenden Schnitzaltar und einen ebenfalls mittelalterlichen Sandstein-Taufstein.

Quelle: Evangelische Landgemeinde St. Christophorus · Kirche Lausigk.

Quelle ansehen: Anhaltisches Pfarrerbuch · Lausigk, S. 72

Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Allgemeine Hilfsmittel, Anhaltisches Pfarrerbuch, Graf, Bild 85. Die Angaben zur romanischen Feldsteinkirche und zum Schnitzaltar des 16. Jahrhunderts auf dieser Seite beziehen sich auf Libbesdorf.

Anhaltisches Pfarrerbuch · Lausigk, S. 72 · PDF-Seite 1
Anhaltisches Pfarrerbuch · Lausigk, S. 72 · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 0,3 MB

Pfarrhaus und Taufstein

Das Pfarrerbuch nennt das Jahr 1783 für den Bau des Pfarrhauses. Die bisherige Website beschreibt das inzwischen eingestürzte Gebäude und einen Taufstein im Garten. Diese Angabe wird hier getrennt von der Beschreibung des Taufsteins in der Kirche geführt.

Das ehemalige Pfarramt in Lausigk · Aufnahme aus dem bisherigen Bildbestand.
Das ehemalige Pfarramt in Lausigk · Aufnahme aus dem bisherigen Bildbestand.
Darstellung des Taufsteins
Darstellung eines Taufsteins aus dem bisherigen Seitenbestand.
Darstellung eines Taufsteins aus dem bisherigen Seitenbestand.

Seit wann gibt es Kirchenbücher?

Die historischen Nachschlagewerke geben unterschiedliche Anfangsjahre an: Das Pfarrerbuch nennt 1783. Reinhold Specht führt 1937 dagegen Kirchenbücher seit 1590 an, darunter ältere Bände bei der Schule, und erwähnt fehlende Namenregister bis 1871. Die Angaben werden hier als unterschiedliche Quellenbefunde wiedergegeben; der heutige Erhaltungszustand lässt sich daraus allein nicht ableiten.

Quelle ansehen: Reinhold Specht · Das Land Anhalt I, 1937

Familiengeschichtlicher Wegweiser durch Stadt und Land, Heft 7. Der Abschnitt zu Lausigk steht auf Druckseite 19, PDF-Seite 10.

Reinhold Specht · Das Land Anhalt I, 1937 · PDF-Seite 10
Reinhold Specht · Das Land Anhalt I, 1937 · PDF-Seite 10

Original-PDF öffnen · 19 Seiten · 9,6 MB

Quelle ansehen: Kirchenbuch · Titelblatt der Taufen

Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Kirchenkreis Dessau, Lausigk; Digitalisat über Archion. Die Laufzeiten im Dateinamen bezeichnen den Gesamtband, nicht das Datum jedes abgebildeten Eintrags.

Kirchenbuch · Titelblatt der Taufen · PDF-Seite 1
Kirchenbuch · Titelblatt der Taufen · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 1,5 MB

Quelle ansehen: Kirchenbuch · Titelblatt der Trauungen

Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Kirchenkreis Dessau, Lausigk; Digitalisat über Archion. Die Laufzeiten im Dateinamen bezeichnen den Gesamtband, nicht das Datum jedes abgebildeten Eintrags.

Kirchenbuch · Titelblatt der Trauungen · PDF-Seite 1
Kirchenbuch · Titelblatt der Trauungen · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 4,0 MB

Lesefassung: Lausigk im Pfarrerbuch

Der Abschnitt beschreibt Naundorf als eingepfarrt und Libbesdorf als Filialgemeinde. Während der Vakanz von 1926 bis 1936 und erneut seit 1938 wurde Lausigk demnach von Scheuder aus verwaltet. Frühere Filialen waren bis etwa 1550 Scheuder und von 1676 bis 1717 Elsnigk.

Das Patronat lag bei den Besitzern des Gutes Libbesdorf: zunächst bei den Herren von Trupitz, von 1578 bis 1729 bei den Herren von der Schulenburg. Das Buch führt darauf zurück, dass sich das Luthertum im Kirchspiel bis zur Union von 1827 behaupten konnte.

Für Lausigk werden der Kirchenneubau von 1842, die Einweihung am 13. November 1842, das Pfarrhaus von 1783 und der Beginn der Kirchenbücher 1783 genannt. Als Literatur verweist der Abschnitt auf Grimmert, „Geschichte der Parochie Lausigk“, 1914.

Sinngemäße Lesefassung des Abschnitts „2) Lausigk“, Druckseite 72. Die anschließende Beschreibung der Libbesdorfer Kirche ist eine eigene Ortsangabe.

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04

Menschen und Dokumente

Gesichter, Namen und Briefe machen Geschichte persönlich. Unbekannte Zuordnungen bleiben ausdrücklich offen.

Einwohnerlisten 1905/1910

Die beiden Seiten wurden bereits auf der bisherigen Website als Einwohnerliste 1905/1910 geführt. Sie sind als Originalabbildungen zugänglich; die Zuordnung der Namen wird nicht durch eine ungeprüfte automatische Abschrift ersetzt.

Die beiden Listenseiten öffnen
Einwohnerliste, als 1905/1910 bezeichnet · Seite 1.
Einwohnerliste, als 1905/1910 bezeichnet · Seite 1.
Einwohnerliste, als 1905/1910 bezeichnet · Seite 2.
Einwohnerliste, als 1905/1910 bezeichnet · Seite 2.

Ein Porträt mit Atelieraufdruck

Undatiertes Männerporträt. Auf dem Karton steht „M. Kiewning“ und „Lausigk“.
Undatiertes Männerporträt. Auf dem Karton steht „M. Kiewning“ und „Lausigk“.

Der Aufdruck ist ein Hinweis auf die Herkunft der Aufnahme. Er belegt nicht, dass die abgebildete Person M. Kiewning heißt. Die Identität bleibt offen.

Ein Familienfoto in zwei Fassungen

Undatiertes Foto einer Frau und zweier Kinder. Personen und Aufnahmeort sind nicht gesichert.
Undatiertes Foto einer Frau und zweier Kinder. Personen und Aufnahmeort sind nicht gesichert.
Digital bearbeitete Fassung vergleichen
Digital bearbeitete Fassung desselben Fotos.
Digital bearbeitete Fassung desselben Fotos.

Ein Brief von Theodor Stenzel

Der bereits auf der Website gezeigte Brief handelt von Münzabdrücken und einem numismatischen Fundbericht. Die bisherige Beschreibung ordnet ihn Theodor Stenzel (1824–1894) zu. Das Pfarrerbuch führt für 1879–1894 einen „Stenzel, jun.“ in Lausigk auf; eine Gleichsetzung wird hier ohne weiteren Beleg nicht vorgenommen.

Brief und vorhandene Teilabschrift
Handschriftlicher Brief, auf der bisherigen Website Theodor Stenzel zugeschrieben.
Handschriftlicher Brief, auf der bisherigen Website Theodor Stenzel zugeschrieben.
Hochverehrter Freund!
Ihre mir gestern zugegangene freundliche Sendung hat mich so sehr erfreuet, daß ich nicht umhin kann, Ihnen sogleich meinen Dank zu sagen.

Sinngemäß bedankt sich der Verfasser für einen Brief und Münzabdrücke. Er erklärt, dass er keine größere Arbeit über mittelalterliche Münzen Anhalts liefern könne, sondern einen Fundbericht verfasst habe. Einzelne Münzbezeichnungen der bisherigen Abschrift sind unklar; eine vollständige gesicherte Transkription liegt noch nicht vor.

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05

Lausigk in der Zeitung

Zwei kleine Ortsnachrichten aus umfangreichen Zeitungsausgaben – hier mit Einordnung und Zugang zum Original.

03. JUNI 1911 · HALLESCHE ZEITUNG

Ein tödlicher Brandunfall in Lausigk

Die Hallesche Zeitung berichtet am 3. Juni 1911 in ihrer „Unglücks-Chronik“ über die 92-jährige Witwe aus Lausigk bei Quellendorf. Beim Feueranzünden geriet ihre Kleidung in Brand; sie starb kurze Zeit später an den Verletzungen. Das genaue Unfalldatum geht aus der kurzen Meldung nicht hervor.

Zeitungsausschnitt ansehen
„Unglücks-Chronik“ · Ausschnitt mit der Meldung aus Lausigk.
„Unglücks-Chronik“ · Ausschnitt mit der Meldung aus Lausigk.
Quelle ansehen: Hallesche Zeitung · 3. Juni 1911

Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt. Ausgabe Nr. 257; die lokale Meldung steht auf PDF-Seite 9.

Hallesche Zeitung · 3. Juni 1911 · PDF-Seite 9
Hallesche Zeitung · 3. Juni 1911 · PDF-Seite 9

Original-PDF öffnen · 12 Seiten · 22,7 MB

25. AUGUST 1936 · HALLISCHE NACHRICHTEN

Manöver und Zeltlager bei Lausigk

Unter der Überschrift „In der Villa ‚Rauher Ton‘“ beschreiben die Hallischen Nachrichten am 25. August 1936 ein Manöver bei Quellendorf, Libbesdorf und Scheuder. Der Bericht erwähnt ausdrücklich, dass die Dessauer Soldaten ihre Zelte bei Lausigk aufschlugen.

Der Artikel ist ein zeitgenössisches Dokument aus der nationalsozialistischen Presse. Seine verklärende Darstellung des Militärs gehört zum historischen Kontext und wird hier nicht als neutrale Beschreibung übernommen.

Zeitungsausschnitt ansehen
„In der Villa ‚Rauher Ton‘“ · Bericht vom 25. August 1936.
„In der Villa ‚Rauher Ton‘“ · Bericht vom 25. August 1936.
Quelle ansehen: Hallische Nachrichten · 25. August 1936

Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt. Ausgabe Nr. 198; der Bericht steht auf PDF-Seite 7.

Hallische Nachrichten · 25. August 1936 · PDF-Seite 7
Hallische Nachrichten · 25. August 1936 · PDF-Seite 7

Original-PDF öffnen · 14 Seiten · 29,6 MB

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06

Kriegsjahre und Gedenken

Historische Register bewahren persönliche Schicksale. Ihre Einträge verdienen eine genaue und behutsame Lektüre.

Die Sammlung enthält mehrere Seiten des Lausigker Begräbnisregisters aus den 1940er-Jahren. Drei davon waren im Ausgangsbestand unter „Gefallen“ abgelegt. Ein Begräbnisregister verzeichnet jedoch unterschiedliche Todesfälle: Der Ablageort allein weist niemanden als Kriegstoten aus.

Die Seiten werden deshalb als Quellen gezeigt. Namen, Todesursachen und militärische Zuordnungen bedürfen einer sorgfältigen Einzelentzifferung; unsichere Lesarten werden nicht als Tatsachen veröffentlicht.

Quelle ansehen: Begräbnisregister Lausigk · Bild 218

Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Kirchenkreis Dessau, Kirchenbuch Lausigk; Digitalisat über Archion. Bildnummer des Digitalisats, nicht Jahreszahl.

Begräbnisregister Lausigk · Bild 218 · PDF-Seite 1
Begräbnisregister Lausigk · Bild 218 · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 2,5 MB

Quelle ansehen: Begräbnisregister Lausigk · Bild 219

Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Kirchenkreis Dessau, Kirchenbuch Lausigk; Digitalisat über Archion. Bildnummer des Digitalisats, nicht Jahreszahl.

Begräbnisregister Lausigk · Bild 219 · PDF-Seite 1
Begräbnisregister Lausigk · Bild 219 · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 1,5 MB

Quelle ansehen: Begräbnisregister Lausigk · Bild 220

Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Kirchenkreis Dessau, Kirchenbuch Lausigk; Digitalisat über Archion. Bildnummer des Digitalisats, nicht Jahreszahl.

Begräbnisregister Lausigk · Bild 220 · PDF-Seite 1
Begräbnisregister Lausigk · Bild 220 · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 2,8 MB

Quelle ansehen: Begräbnisregister Lausigk · Bild 221

Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Kirchenkreis Dessau, Kirchenbuch Lausigk; Digitalisat über Archion. Bildnummer des Digitalisats, nicht Jahreszahl.

Begräbnisregister Lausigk · Bild 221 · PDF-Seite 1
Begräbnisregister Lausigk · Bild 221 · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 2,7 MB

Quelle ansehen: Begräbnisregister Lausigk · Bild 224

Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Kirchenkreis Dessau, Kirchenbuch Lausigk; Digitalisat über Archion. Bildnummer des Digitalisats, nicht Jahreszahl.

Begräbnisregister Lausigk · Bild 224 · PDF-Seite 1
Begräbnisregister Lausigk · Bild 224 · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 2,7 MB

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07

Lieder und Überlieferung

Handschriftliche Hefte und gesammelte Liedtexte öffnen einen anderen Blick auf das Leben in der Region.

Im Landesarchiv Sachsen-Anhalt sind Liedtexte und Liederhefte mit Bezug auf Lausigk überliefert. Die Laufzeiten der Akten bezeichnen den gesamten Bestand, nicht zwingend das Entstehungsjahr eines einzelnen Liedes.

Quelle ansehen: Liederheft · Umschlag

Landesarchiv Sachsen-Anhalt · E 150, Nr. 511, Digitalisat 0026. Anhaltische Volkslieder und zwei Liederhefte, teilweise aus Lausigk; Laufzeit 1917–1938. Die beiliegenden Quellenblätter nennen CC BY-ND 3.0 Deutschland. Die Original-PDFs bleiben unverändert.

Liederheft · Umschlag · PDF-Seite 2
Liederheft · Umschlag · PDF-Seite 2

Original-PDF öffnen · 2 Seiten · 2,4 MB

Quelle ansehen: Liederheft · Blatt 31

Landesarchiv Sachsen-Anhalt · E 150, Nr. 511, Digitalisat 0031. Die beiliegenden Quellenblätter nennen CC BY-ND 3.0 Deutschland. Die Original-PDFs bleiben unverändert.

Liederheft · Blatt 31 · PDF-Seite 2
Liederheft · Blatt 31 · PDF-Seite 2

Original-PDF öffnen · 2 Seiten · 3,0 MB

Quelle ansehen: Liederheft · Blatt 32

Landesarchiv Sachsen-Anhalt · E 150, Nr. 511, Digitalisat 0032. Aus dem ZIP-Bestand ergänzt. Die beiliegenden Quellenblätter nennen CC BY-ND 3.0 Deutschland. Die Original-PDFs bleiben unverändert.

Liederheft · Blatt 32 · PDF-Seite 2
Liederheft · Blatt 32 · PDF-Seite 2

Original-PDF öffnen · 2 Seiten · 2,9 MB

Quelle ansehen: Liedtexte aus der Region · Blatt 93

Landesarchiv Sachsen-Anhalt · E 150, Nr. 251, Digitalisat 0093. Liedtexte aus Reuden, Jeßnitz, Reppichau, Lausigk und Diesdorf; Laufzeit 1917–1952. Aus dem ZIP-Bestand ergänzt. Die beiliegenden Quellenblätter nennen CC BY-ND 3.0 Deutschland. Die Original-PDFs bleiben unverändert.

Liedtexte aus der Region · Blatt 93 · PDF-Seite 2
Liedtexte aus der Region · Blatt 93 · PDF-Seite 2

Original-PDF öffnen · 2 Seiten · 1,8 MB

Quelle ansehen: Ein Scherzlied aus Köthen

Landesarchiv Sachsen-Anhalt · E 150, Nr. 313, Digitalisat 0004; Laufzeit 1841. Regionales Vergleichsstück, kein gesicherter Lausigker Liedtext. Die beiliegenden Quellenblätter nennen CC BY-ND 3.0 Deutschland. Die Original-PDFs bleiben unverändert.

Ein Scherzlied aus Köthen · PDF-Seite 2
Ein Scherzlied aus Köthen · PDF-Seite 2

Original-PDF öffnen · 2 Seiten · 0,2 MB

Archivnachweise: Bestandsnachweis 1286145 · Bestandsnachweis 1274059. Die Links stammen aus den mitgelieferten Sammlungsnotizen.

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08

Unsere Nachbarschaft

Lausigk war immer mit seinen Nachbarorten verbunden. Diese Stücke sind als regionaler Kontext eingeordnet.

Quellendorf auf alten Postkarten

Quellendorf · Gasthaus zum Töpfchen, Friedrich Fritzsche. Historische Ansichtskarte; undatiert.
Quellendorf · Gasthaus zum Töpfchen, Friedrich Fritzsche. Historische Ansichtskarte; undatiert.
Quellendorf · Ansichtskarte mit einem als „Landtöchterheim“ beschrifteten Gebäude und Dorfstraßen. Undatiert.
Quellendorf · Ansichtskarte mit einem als „Landtöchterheim“ beschrifteten Gebäude und Dorfstraßen. Undatiert.

Ein Aufruf zugunsten des Friederikenhauses

Der undatierte Druckausschnitt beschreibt die Finanzierung einer Einrichtung zur Erziehung und Versorgung von Jungen. Er erwähnt eine Haussammlung im alt-dessauischen Landesteil und grenzt dabei unter anderem den Kreisgerichtsbezirk Quellendorf aus, weil dort bereits für das Rettungshaus in Groß-Paschleben gesammelt werde. Ein unmittelbarer Bezug zu Lausigk ist im sichtbaren Ausschnitt nicht genannt.

Druckausschnitt lesen
Undatierter Aufruf für das Friederikenhaus. Fundstelle und vollständiger Zusammenhang sind nicht überliefert.
Undatierter Aufruf für das Friederikenhaus. Fundstelle und vollständiger Zusammenhang sind nicht überliefert.
Weitere Seiten des Anhaltischen Pfarrerbuchs
Quelle ansehen: Anhaltisches Pfarrerbuch · Grußwort

Grußwort, datiert Dessau, Dezember 1995; Herkunft: Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts / Archion.

Anhaltisches Pfarrerbuch · Grußwort · PDF-Seite 1
Anhaltisches Pfarrerbuch · Grußwort · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 0,1 MB

Quelle ansehen: Anhaltisches Pfarrerbuch · Amt Quellendorf

Druckseite 71, Digitalisat Bild 84; Herkunft: Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts / Archion.

Anhaltisches Pfarrerbuch · Amt Quellendorf · PDF-Seite 1
Anhaltisches Pfarrerbuch · Amt Quellendorf · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 0,2 MB

Quelle ansehen: Anhaltisches Pfarrerbuch · Scheuder

Druckseite 73, Digitalisat Bild 86; Herkunft: Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts / Archion.

Anhaltisches Pfarrerbuch · Scheuder · PDF-Seite 1
Anhaltisches Pfarrerbuch · Scheuder · PDF-Seite 1

Original-PDF öffnen · 1 Seite · 0,2 MB

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09

Jüngere Dorfgeschichte

Erinnerungen an Landwirtschaft, Vereinsleben und Betriebe aus der bisherigen Ortschronik.

Landwirtschaft und der Hof Ränsch

Die bisherige Ortschronik nennt 1897 als Gründungsjahr des landwirtschaftlichen Großbauernhofs Otto Ränsch. Die Landwirtschaft gehört bis heute zum Erscheinungsbild des Dorfes.

Landwirtschaft in Lausigk · bearbeitete Darstellung aus dem bisherigen Seitenbestand.
Landwirtschaft in Lausigk · bearbeitete Darstellung aus dem bisherigen Seitenbestand.

2003

„Liebeserklärung ans Pferd“

Die bisherige Website erinnert an eine Veranstaltung des Reitvereins „Drei Linden“ mit dem Reiterhof im Jahr 2003. Genannt werden Dressur- und Springvorführungen, eine Schulquadrille zur Musik von „Cats“ und eine Vorführung mit der Doppellonge.

Pferdemotiv zum Reiterhof · aus dem bisherigen Seitenbestand.
Pferdemotiv zum Reiterhof · aus dem bisherigen Seitenbestand.

SEIT 2021

Naturlandhof und Handwerk

Nach der bisherigen Ortschronik entstand im März 2021 der Naturlandhof Lausigk, betrieben von Familie Tarnow. Ebenfalls vorgestellt wurde der Steinmetzbetrieb Tarnow mit Geschäftssitz in Lausigk und Ausstellung in Dessau.

Naturlandhof Lausigk · Darstellung aus dem bisherigen Seitenbestand.
Naturlandhof Lausigk · Darstellung aus dem bisherigen Seitenbestand.

Zum Naturlandhof · Zum Steinmetzbetrieb Tarnow

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10

Quellen und offene Fragen

Ein Dorfarchiv bleibt lebendig, wenn neue Erinnerungen und Belege hinzukommen.

Dieses Archiv verbindet den bisherigen Inhalt der Website mit einer privaten Materialsammlung. Quellenangaben stehen direkt bei den jeweiligen Beiträgen. Historische Beschreibungen geben den Wissensstand und die Sprache ihrer Entstehungszeit wieder.

Datierungen ohne sicheren Nachweis sind als unbekannt gekennzeichnet. Bearbeitete Bilder sind von historischen Vorlagen unterscheidbar. Die maschinelle Texterkennung alter Drucke und Handschriften kann Namen und Jahreszahlen verwechseln; wo keine verlässliche Abschrift vorliegt, bleibt das Original maßgeblich.

Zu den Quellen gehören das Landesarchiv Sachsen-Anhalt, die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt und das Archiv der Evangelischen Landeskirche Anhalts mit Digitalisaten über Archion. Der Kirchenbuchbestand Lausigk bei Archion bietet einen Einstieg für weitere Forschungen.

Du kannst etwas ergänzen?

Kennst du eine abgebildete Person, ein Aufnahmedatum oder eine Geschichte zu einem Gebäude? Alte Fotos, Hinweise und Zeitzeugenberichte helfen, die Geschichte von Lausigk weiter zu erschließen. Kontaktmöglichkeiten findest du im Impressum.

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